Mehr von uns

Eva

Eva saß meistens zwischen den Stühlen, wie man so schön sagt. Dieses Thema des Fremdseins, des Dazwischenseins, bewog sie, hinaus in die Welt zu ziehen und so viel wie möglich kennen zu lernen.
Mit ihrem innersten Gefühl der Heimatlosigkeit war es nicht schwierig, in großen Städten wie München, Köln oder Berlin zu leben und zu studieren. So erlangte sie Einblicke in die Welt der Architektur, des Sozialwesens, der Medizin und Forschung, der Psychologie, Astrologie, der Kunst, des Theaters und Films und in die Welt des Glaubens. 

Heute lebt Eva an zwei Orten: Im Winter in Berlin und im Sommer an der Ostsee. Sie ist gerne dort, wo sich Menschen aus der ganzen Welt zusammenfinden. Denn im Grunde empfindet sie sich als Weltbürgerin. Wenn sie ihre Liebe zur Natur dazu addieren würde, würde sie sagen, „ich bin eine Erdbürgerin“ oder schlicht und einfach Bewohnerin eines Teils des ganzen Universums. 

Bücher waren immer ihre geliebten Begleiter, sie entführten sie in weitere Welten. Die Geschichten der „Fünf Freunde“ begeisterten sie ebenso wie Becketts „Nicht Ich“ oder „Warten auf Godot“ und gleichzeitig liebte sie Klassiker wie Kleists „Penthiselea“, der er in seiner kunstreichen Art zu schreiben, Leben einhauchte, das bis auf die Knochen geht. 

Wer nun alle diese Werke kennt, wird sich sagen, das ist ja ein Durcheinander. Und genau so ist es. Im Durcheinander schreibt sie, es fließen Gedanken, Worte heraus, wenn das systematische Denken an zweite Reihe gestellt werden kann. Und genau das zeichnete die letzten Jahre aus. Sie konnte für unzählige Auftraggeber unterschiedlichste Texte schreiben, was sie in einen Schreibfluss versetzte, dem sie heute gerne noch nachgeht. 

Ihre beiden Veröffentlichungen, die sie Wettbewerben zu verdanken hat, ermutigen sie, dieser Lust am Schreiben weiter zu frönen. 

Wer etwas von ihr lesen will, wird demnächst auf der Homepage autorin.evaschoenherr.com Im Blog das eine oder andere Geschriebene vorfinden.

Maria

Mit der Absicht nach Beendigung der Ausbildung eine Anstellung in der Tourismusbranche an der Amalfi Küste zu finden. Sie wuchs zweisprachig  auf und besuchte zudem einen italienischsprachigen Unterricht.  

Sie entschied sich in Deutschland zu bleiben und fand mit ihren guten Sprachkenntnissen in der internationalen Speditionsbranche Arbeit, bis zu ihrer Heirat und der Geburt des gemeinsames Kindes. Danach arbeitete sie in der Buchhaltung. 

Sie besuchte Abendkurse der Schule für Gestaltung in Basel. Da die Kunstwelt sie immer schon faszinierte und sie sich mit den Künstlern verbunden fühlte. 

Mit der Entscheidung nach vielen Jahren der Arbeit dieser den Rücken zu kehren, fand sie im Alter von 53 Jahren Zeit um ferne Länder zu erkunden. Mit der ersten Reise begann sie in ihrem Blog über ihre Reisen und über sich selbst zu schreiben. Die Wörter die sie mit in ihren Gedanken auf Reisen nahm, reisten mit ihr mit und das Schreiben fasziniert sie bis heute.

Ingrid

Die 1960 in Weinheim geborene Ingrid Reidel ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. 
Als kleines Mädchen war die Autorin oft mit dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.

2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.